In den sechs Landkreisen entlang der Alpenkette zwischen Weilheim-Schongau und Berchtesgadener Land werden seit 2015 im Auftrag der Regierung von Oberbayern seltene Apfel- und Birnensorten gesucht. Dabei wurden über 270 Sorten entdeckt, die entweder sehr selten oder in der pomologischen Fachwelt bisher völlig unbekannt sind.
Im Rahmen eines Biodiversitätsprojektes wurden diese „vergessenen“ Sorten nachgezogen und in Sortenerhaltungsgärten der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. In den nächsten Jahren sollen die Sorten wiederverbreitet werden. Schon jetzt haben diverse Obstbaumschulen begonnen, besonders interessante Sorten aus unserem Projekt für den Verkauf an Streuobstwiesen- und Obstgartenbesitzern vor allem in den sechs Apfel-Birne-Berge-Landkreisen nachzuziehen. Für alle, die ihre Bäume selbst veredeln möchten, bieten wir alljährlich im Winter Edelreiser an.
Projektmanagerin Eva Bichler und Sortenkundler Georg Loferer kümmern sich im Rahmen des Förderprojektes bis Ende 2028 um das Fortbestehen und die Wiederverbreitung der Sortenschätze.
Mit Vorträgen, Sortenausstellungen, Veredelungskursen und auf dieser Homepage wollen wir Sie über die alten Apfel- und Birnensorten im oberbayerischen Alpenvorland informieren. Unsere Spindelbäume tragen nun schon erste Früchte, sodass wir alljährlich während der Erntezeit Sortenführungen in den Sortenerhaltungsgärten anbieten können, bei denen Sie auch erste Früchte verkosten können.
Wir werden Ihnen auf dieser Webseite nach und nach von unseren Projektergebnissen und -erfolgen berichten, Ihnen diverse hilfreiche Links zur Verfügung stellen und Sie auf interessante Veranstaltungen zum Thema Sortenvielfalt hinweisen.
Hier geht es direkt zum Download unseres umfangreichen Zwischenberichtes vom Juni 2021 und dem dazugehörigen Anhang...
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Hier geht es zu den unseren Gärten...
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